Musik

Worte

Mit der politischen Popnummer „Worte“ meldet sich die Sängerin Tabea Booz buchstäblich „zu Wort“ und will andere ermutigen ebenfalls ihre Stimme zu nutzen. Der Groove erinnert an eine Urban R&B Nummer und wird durch einen charakterstarken Fretless-Bass getragen. Mit starken Worten und selbstbewusster, klarer Stimme stellt sie nicht nur sich selbst die Frage wofür man einsteht. Gegen Rassismus und Diskriminierung und für ein gerechteres und respektvolleres Miteinander singt sich Tabea Booz dieses Verlangen aus der Seele. Im dazugehörigen Musikvideo tun es ihr zahlreiche Kolleg:innen gleich und halten dabei ihre Statements in die Kamera.  „Worte“ ist ein inspirierender, deutscher Popsong der schnell im Ohr, Kopf und Herz bleibt.

Artwork: Anja Jurleit, Foto: Janine Kueh

„In ein paar Jahren“ – Die neue Single nach „Bauchgefühl“

In ihrer zweiten neuen Song „In ein paar Jahren“ besingt die Stuttgarter Musikerin Tabea Booz die Sehnsucht nach der Zukunft und das gleichzeitige Glück der Gegenwart. Aufrichtig und nah beschreibt sie das Gefühl zu ihrem Gegenüber. Und obwohl die Choruszeile „nicht erst in ein paar Jahren“ eine ungeduldige musikalische Umsetzung vermuten lassen, geschieht genau das Gegenteil: der Song scheint fast zu schweben und weder Raum noch Zeit zu kennen.

Das unaufgeregte und erdige Gitarrenriff umgibt Tabeas zarte und doch kraftvolle Stimme und spätestens beim ersten Chorus ziehen Bass und die Chöre den/die Zuhörer:in in den dichten und warmen Sog von Tabeas souligem Pop. Gespickt mit schimmernden Synthesizern, die an die Lichtbrechungen von Wasser erinnern, lässt der Song einen mit einem warmen und ruhenden Gefühl zurück.



Artwork: Anja Jurleit, Foto: Janine Kuehn

Ein Jahr nach ihrer Debüt-EP „Zwischen Bunt und Gold“ und ihrer ersten großen Tour kehrt die Stuttgarterin Tabea Booz jetzt mit einer neuen Single und dem dazugehörigem Musikvideo zurück.
In ihrem ersten neuen Song „Bauchgefühl“ zeigt die 30-Jährige die ganze Strahlkraft ihrer umwerfenden Stimme, die mal bezirzend weich und mal voll und warm klingen kann. Ein organisches Instrumental legt sich dabei geschmeidig um ihre Stimme, die hymnischen Chöre im Refrain verleihen dem Stück eine besondere Energie.
„Bauchgefühl“ ist ein flirrender SoulPop-Song, ein waschechtes Liebeslied – auch an sich selbst und den eigenen Körper gerichtet. Voller intimer Beobachtungen, zarter Details und leidenschaftlichen Beschwörungen. „Hier will ich sein, hier kann ich sein“, ruft Tabea Booz im Chorus enthusiastisch. Entwaffnend und hingebungsvoll klingt dieser neue Song – er erinnert unweigerlich an die samtige Power von Joy Denalane. Irgendwo zwischen kontrollierter Zerbrechlichkeit und zweifelzerberstender Energie. Es ist ihr anzumerken, dass sie ihre positive Energie am liebsten mittels ihrer Musik versprüht.
Das Musikvideo ist, wie auch die Musik, geerdet und zugleich glamourös schimmernd: Tabea Booz tanzt – mal völlig ungeschminkt, vor der Linse einer alten Digitalkamera, dann wieder mit viel Glitzer und wilder Lockenmähne – barfuß durch ein leeres Schwimmbad und ein kleines, rosa Badezimmer. Man sieht und hört: Die Musikerin ist bei sich angekommen.
Tabea Booz nutzte den Lockdown, um ganz ohne Zeitdruck neue Songs zu schreiben, bei denen sie genau das tun kann, was sie am liebsten und am besten tut: sich fallen lassen, ihrer Stimme freien Lauf zu lassen und so dem Zuhörer durch das Ohr direkt ins Herz zu kriechen.


EP- Zwischen Bunt und Gold

„Zwischen Bunt und Gold“ liegen sieben Songs, die auf Farben, Gefühlen, individueller Wahrnehmung beruhen und im großen Spektrum des deutschsprachigen Pops einzuordnen sind. Die gleichnamige EP ist eine musikalische Reise im Farbrausch, ein Tanz im gold-bunten Zwielicht mit einem Ausklang im Einklang. Es ist die Entwicklung eines Individuums, das zielsicher durch seinen eigenen Zwischenraum balanciert. Die Rede ist von der in Stuttgart lebenden Sängerin und Songschreiberin Tabea Booz, die am 27.9. ihre Debüt-EP veröffentlicht.

Ihre klangvolle und facettenreiche Stimme, der man auch im poppigen Gewand ihre Verbindung zum Soul und Jazz anhört, bildet in Form ihrer ehrlichen lyrischen Texte das Grundgerüst der EP. Dieses wird von ihrem Produzententeam Balayage mit einem Soundteppich aus vielschichtigen Synthesizerklängen und analogen Beats ummantelt. Dabei greift es auf ein unkonventionelles Instrumentarium zurück, verzichtet auf Softwareinstrumente, spielt bis auf wenige Spuren alle Instrumente selbst in den Miami Nice Studios Berlin ein und kreiert somit einen modern organischen Sound.


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„Ich will meine Musik in einem Zwischenraum belassen, einem Raum, den jeder in seinen Farben streichen kann.“

Und dieser Raum dazwischen ist deshalb so essentiell, weil er für die Freiheit der eigenen Wahrnehmung steht. Für die Erkenntnis, dass die eigene Geschichte am Ende immer Sinn macht, dass Schmerz dazugehört genauso wie Hoffnung – Gefühle im freien Fall und Fluss, buntes Treiben voll von Sinnen, ohne Schranken und Schubladen.

Wieso Gold? Weil die Wertschätzung für das eigene Leben etwas Kostbares ist, genauso wie das Eingestehen von Gefühlen – wie in der Ballade „Erwartungslos“ oder wenn Tabea Booz liebevoll und selbstbewusst die Loslösung von der Mutter in „Tu Was Ich Kann“ besingt.

Warum Bunt? Weil das Farbenfrohe Tabeas Lebensart wohl am besten widerspiegelt – wie sie sich kleidet, was sie isst, wie sie denkt und liebt. Bunt steht für Lebensfreude und Vielseitigkeit. Sie will „Mehr“ als nur blinden Konsum und braucht „mehr Blumen in den Haaren“. Vertont klingt die Single „Mehr“ dann auch nach einer schmunzelnden und getanzten Aufforderung, das innere Kind wieder raus ins Grüne zu lassen. Dabei blitzt das Thema Nachhaltigkeit nicht nur in diesem Song auf, sondern ist der Künstlerin im gesamten Produktionsprozess ein großes Anliegen.

Durch die EP zieht sich neben den musikalischen Stilmitteln wie der Produktionsweise oder den von Tabea gesungenen Chören, also besonders ihre individuelle, musikalische und persönliche Entwicklung der letzten zwei Jahre – und das wie ein roter oder doch lieber gold-glitzernder Faden. Sie beschreibt das Balancieren zwischen Vergangenheitsbewältigung in Songs wie der seit Januar veröffentlichen Single „Konjunktiv II“ und dem fast schon schmerzhaften Verlangen nach der Zukunft im Song „Rücklichter“, welcher den intimen Abschluss der EP bildet. Dabei schwingt – wie ein Orgelpunkt – die beruhigende Gewissheit mit, dass alles zur rechten Zeit geschieht.

Gefördert durch die Initative Musik